Verabschiedung

Abschied in der Innstadtpfarrei von Pfarradministrator Pater Mirko Legawiec

Mit einem feierlichen Gottesdienst verabschiedete sich die Pfarrei Innstadt am Sonntag dem 30.7. von ihrem Pfarradministrator Pater Mirko Legawiec, der nach sieben Jahren die Innstadpfarrei verlässt.

Im Namen des Pfarrgemeinderates begrüßte die Vorsitzende Michaela Bloch

die Kirchenbesucher in der vollbesetzten Pfarrkirche St. Gertraud. Unter dem Motto: „Auf dem Weg“ hätten sich viele heute auf den Weg zu Gott gemacht, und auch um diesen letzten gemeinsamen Gottesdienst mit Pater Mirko zu feiern.

In seiner Predigt erzählte Pater Mirko, dass er häufig als Pilger nach Altötting gegangen  sei. Dabei sei er immer in der Gruppe unterwegs gewesen, alleine hätte er den Weg nicht geschafft. Auch in der Pfarrei sei er mit vielen Menschen auf dem Weg gewesen: Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung, Ministranten, Mesner, Kirchenchor und Kinderchor, die Mitarbeiter des Pfarrbüros, Erzieher der Kita, Lektoren, Tischmütter, Vereine, Feuerwehr, Seniorenarbeit, Besuchsdienste und unzähligen ehrenamtlichen Mitarbeitern. Die Liste dieser Wegbegleiter sei sehr lange, und er habe sich immer wie unter Pilgern gefühlt, die ein Ziel hätten, und deshalb auch immer mitgegangen seien. Besonders freue er sich heute auch über den Blumenschmuck, den Frau Leimer in den Ordensfarben gelb und weiß gehalten hatte. Sein Dank ging auch an die Chorleiter: an Maximilian Jäger, der den Kirchenchor seit einem Jahr übernommen hat, und an Heidrun Berger-Asen und Birgit Hüsken, die einen neuen Kinderchor ins Leben gerufen haben, ebenso einen Elternchor.

Auch bedeute miteinander unterwegs sein, Mühen, Lasten und Enttäuschungen. Dass auch Fehler etwas Gutes hervorbringen können, erzählte der Priester in einer kleinen Geschichte: so habe er vor Jahren eine Braut bei der Trauung immer wieder mit dem falschen Namen angesprochen. Das Brautpaar nahm das nicht übel, sondern lachte über dieses Missgeschick. Das Paar hätte vor ein paar Tagen eine Taufanmeldung geschickt, und das Kind heiße jetzt so, wie Pater Mirko die Braut immer genannt hatte.

Auch wenn er jetzt in den Schwarzwald gehe, so bleibe die Innstadt immer in seinem Herzen, schloss der Pfarrer seine Predigt.

Michaela Bloch blickte zurück an den Anfang, als 2016 Pater Mirko vom Paulinerorden und von Bischof Stefan Oster zum Pfarradministrator der Innstadtpfarrei bestimmt worden war. Sie bedankte sich für die stets würdige und festliche Gestaltung der Gottesdienste, die Wertschätzung der Mitarbeiter, und die unermüdliche Arbeit z.B. an der Homepage.

Sein Weg führe Pater Mirko jetzt nach Todtmoos im Schwarzwald, da nach der Übernahme der Wallfahrtsseelsorge in Altötting eine Umstrukturierung aller Paulinerklöster notwendig geworden sei. Als Abschiedsgeschenk gab es einen Reisekorb mit Wegzehrung und Erinnerungsstücken, den der Pfarrgemeinderat als erste Gruppierung mit einer Stola bestückte, die von Regina Lechner mit dem Kreuz der St. Gertraudkirche bestickt worden war.

Der Vorsitzende der Kirchenverwaltung Johann Pritz bedankte sich für die angenehme und harmonische Zusammenarbeit. Besonders geschätzt habe er, dass er den Pfarrer zu jeder Zeit und zu jeder Stunde erreichen konnte. Viel Arbeit habe er selber erledigt.

Die Kinder des Kinderchores überreichten Pater Mirko je eine Blume.

Danach füllten der Frauenbund, der Trachtenverein, die Ministranten, der Kindergarten, die Feuerwehr, die Kommunionkinder dieses Jahres, die Vertreter des Seniorenheimes, der Pfarrzentrum Bau- und Förderverein den Korb und bedankten sich bei Pater Mirko.

Musikalische Segenswünsche gaben der Kirchenchor mit einem Segenslied von John Rutter und der Elternchor mit den irischen Segenswünschen dem Priester mit auf dem Weg.

Am Kirchenplatz hatte der Pfarrgemeinderat einen kleinen Stehempfang organisiert, der in einer regenfreien Phase Gelegenheit bot, sich bei Pater Mirko persönlich zu verabschieden.

Mai 2024

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