Unsere Heimat aber ist im Himmel. Von dort her erwarten wir auch Jesus Christus, den Herrn, als Retter. (Phil 3,20)

Heimgegangen zu Gott, unserem Vater, ist am Freitag, den 11. Dezember 2020

Pfarrer i.R. Dr. Emil Valasek

Der Verstorbene wurde am 3. September 1938 in Troppau/Sud.Schlesien geboren.

Die Priesterweihe empfing er am 18. Februar 1967 in Rom. Er verstarb am 11. Dezember 2020 im Alter von 82 Jahren in Passau.

Als Priester und Seelsorger hat er in den vielen Jahren seines Wirkens seinen Glauben mit vielen Menschen geteilt und sie im Vertrauen auf die Gegenwart Gottes gestärkt.

Viele Innstädter und Passauer haben Pfarrer i. R. Emil Valasek gut gekannt und geschätzt. Wir bleiben ihm in Dankbarkeit verbunden und wollen seiner bei der Feier der Hl. Messe und im persönlichen Gebet gedenken.

Auf Wunsch des Verstorbenen erfolgt die Beisetzung in seiner Heimatstadt Troppau in Tschechien. Er wird dort an der Seite seiner Mutter beigesetzt werden. 

Passau, den 14. Dezember 2020

Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat Passau – Innstadt

Bei einem Festgottesdienst den BGR Willibald Nigl zusammen mit Dompropst Dr. Michael Bär, Pater Mirko Legawiec und Pater David Kołodziejczyk zelebrierte, gratulierte die Innstadtpfarrei ihrem Ruhestandsgeistlichen.

Pater Mirko nannte ihn bei der Begrüßung die „Perle der Pfarrei“. Der Jubilar sei immer gerne gesehen, und die Menschen in der Innstadt seien froh und dankbar mit ihm heute diesen Geburtstag feiern zu können.

Der Domprobst  überbrachte die Glückwünsche des Bischofs, und erinnerte sich an die Vertretung vor 33 Jahren, die er in Künzing für Pfarrer Nigl übernommen hatte.

In Duisburg geboren, kam er als Kind nach Bayern, wurde 1958 zum Priester geweiht und war anschließend Kaplan in der Innstadt. Von 1975-1978 war er Touristenseelsorger auf Teneriffa, wo er anschließend auch immer wieder seinen Urlaub verbrachte.

22 Jahre war er Pfarrer von Künzing. Besonders hob Domprobst Bär die Eigenschaften des Jubilars heraus: Ruhe, Nüchternheit und Humor. Dass er laut und herzlich lachen könne, sei ihm besonders aufgefallen. Bei einem Mann der 60 Jahre Priester sei, können sich die Menschen schon fragen: Was trägt ihn da bis ins hohe Alter? Wie geht so einer mit den Menschen um, oder mag er die Leute nicht? Dies sei bei Pfarrer Nigl nicht der Fall.

Viele Menschen aus der Stadt würden ihn als fleißigen Spaziergänger kennen;

Vertreter der Künzinger sowie der Ratzinger Feuerwehr gratulierten dem Jubilar, ebenso der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Franz Böhmisch im Namen der Innstadtpfarrei.

Musikalisch wundervoll gestaltet wurde der Gottesdienst von Maximilian Jäger an der Orgel und Marita Lang mit Gesang, die damit einen Geburtstagswunsch  Pfarrer Nigls erfüllten.
(Claudia Gruber)

Das Seniorenheim Mariahilf möchte dieses schwere Jahr seinen Bewohnern und Bewohnerinnen etwas verschönern und führt zu diesem Zwecke eine Wunschbaum-Aktion durch.
Zusammen mit der Pfarrgemeinde St. Severin – St. Gertraud ​­wollen wir unseren Bewohnern zu Weih­nachten eine kleine Freude bereiten und gerade auch denen, die keine Angehörigen mehr haben das Weih­nachtsfest verschönern.
Die Betreuungskräfte von Mariahilf haben die Wünsche der Heim­bewohner abgefragt und am Wunsch­baum angebracht. Jeder Mensch guten Willens ist eingeladen, einen Wunsch zu erfüllen.
Wir hoffen auf offene Herzen und großzügige Unterstützung. Im Voraus ein herzliches Vergelt‘s Gott!
Folgendes ist zu beachten:
Den Wunschzettel vom Baum nehmen (20€ werden nicht überschritten).
Das Geschenk verpackt bis zum 20.12.2020 im Seniorenheim Mariahilf zusammen mit dem Wunschzettel abgeben.
Wer möchte kann auch mehrere Wünsche erfüllen.
Jeder „Wunscherfüller“ bekommt nach Weihnachten ein kleines Dankeschön.
Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

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Am Sonntag konnte in der Innstadtpfarrei die lange vorbereitete Spendung des Sakramentes der Erstkommunion mit allen Kindern stattfinden.

Unter der Einhaltung der aktuellen Hygienemaßnahmen wurden die Erstkommunionkinder in drei Gruppen aufgeteilt und konnten um 8 Uhr, um 10 Uhr und um 12 Uhr mit Pater Mirko und ihren Familien die Erstkommunion unter dem Motto “Mit Jesus in einem Boot” feiern. Bestens auf das besondere Ereignis vorbereitet, wurden die Kinder über viele Monate von der Gemeindereferentin Julia Weidinger, die auch mit den Kindern während des Gottesdienstes das Thema lebendig in Gedanken und Geschichten vorstellte. Nachdem das Boot in der Zwischenzeit ganz schön ins Schwanken geraten ist, waren alle Kinder sichtlich erleichtert, endlich das Sakrament der Eucharistie empfangen zu haben. Auch die festlich geschmückte Kirche trug zu der besonderen Atmosphäre bei, die diesen langersehnten Sonntag zu einem unvergesslichen Tag für die Kinder machte.

Für die feierliche musikalische Umrahmung sorgten auf der Empore Gerhard Eckmüller mit der Gitarre und Max Jäger an der Orgel.

Im Rahmen eines Gottesdienstes wurden der bisherige Kaplan Pater Benjamin Bąkowski verabschiedet und sein Nachfolger der Pater David Kołodziejczyk als neuer Kaplan vorgestellt und willkommen geheißen. Pater Benjamin war seit 5 Jahren in der Innstadtpfarrei tätig, nachdem er zuvor bereits im Kloster Mariahilf mit der Wallfahrtsseelsorge betraut war. Nun warten auf ihn neue Herausforderungen als Provinzial des Paulinerordens, Prior und Wallfahrtsseelsorger in Mariahilf. Der PGR-Vorsitzende Franz Böhmisch bedankte sich für das Wirken von Pater Benjamin, besonders für sein Engagement bei den Ministranten. Mit dem Versprechen, sich nächstes Jahr mit den Pfarrangehörigen auf eine Pilgerreise nach Santiago de Compostela zu machen, verabschiedete sich Pater Benjamin nach Mariahilf und lud alle Innstädter ein, auch dort miteinander in Verbindung zu bleiben.

In seine Fußstapfen als Kaplan tritt nun Pater David, der aus der Nähe von Danzig stammt, seit 20 Jahren Paulinermönch ist, und nach seinem Theologiestudium in Krakau als Neupriester über ein Jahr in der Holledau tätig war. Danach war er12 Jahre im Schwarzwald tätig, als Pfarrer und Prior.

Er freue sich auf die Arbeit in der Innstadtpfarrei, auf die Begegnung mit den Pfarrangehörigen, auch wenn es die Corona-Zeit nicht gerade leicht mache. Der PGR-Vorsitzende bedankte sich bei allen Paulinern, darunter auch Pfarrer Pater Mirko, dass sie durch das Verlassen ihrer Heimat und das Wirken in der Innstadt dieser seit vielen Jahren eine zuverlässige Seelsorge gewährleisten. Dass dies in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich und ein Grund der Anerkennung sei, würdigten die Gottesdienstbesucher mit Applaus.

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